Warum ist mein Chef ein Arschloch?

Warum ist mein Chef ein Arschloch?

Sie sind an Grillabenden, im Ausgang und Familienfeiern in aller Munde… egal ob bei privaten oder geschäftlichen Anlässen. Unsere Chefinnen und Chefs.

(Ladies, wir hoffen ihr nehmt es uns nicht übel, doch wir werden ab hier nur noch die männliche Form verwenden. Nichts gegen euch, ist nur einfacher zu lesen).

Dabei haben die Gespräche über die Chefs eigentlich fast immer eine gemeinsame Aussage….

MEIN CHEF IST EIN ARSCHLOCH!

Richtig gelesen… Smiley erstaunt

Dieser Ausdruck ist nicht das Meinungsbild, das wir im Grundsatz teilen – obwohl auch wir in der Vergangenheit Chefs hatten, die die Welt nicht zwingend braucht. Es ist das Meinungsbild, das wir in den letzten Jahren vorwiegend gehört und uns dabei gefragt haben, warum das wohl so ist.

Wir zeigen euch nun in diesem Beitrag u.a. die Fehler auf, die viele Chefs machen und damit zum Arschloch Chef mutieren.
Symbolbild zum Alltagsblog von Sabine Anderhub - Beitrag: Warum ist mein Chef ein Arschloch

 

Weiter erfahrt ihr, was ihr machen müsst, damit es eben erst gar nicht dazu kommt.

Das Thema ist so vielseitig, weshalb wir den Blog-Beitrag in zwei Teilen gegliedert haben.
Teil 1 widmet sich der Ursachenanalyse, warum unserer Meinung nach  so viele Arschloch-Chefs vorkommen und welchen Beitrag auch die Mitarbeitenden bei diesem Thema liefern.
Teil 2 präsentiert 5 einfache Tipps, die helfen können KEIN Arschloch-Chef zu werden.

Doch zurück zum Kern und der verbreiteten Aussage.
Mein Chef ist ein Arschloch!

Ist das effektiv so?  Irgendwie ja schon, sonst würden nicht so viele so über ihre Vorgesetzten sprechen.

Doch stimmt das wirklich? Sind wirklich alle Chefs Arschlöcher, die Chefinnen dazu noch machthungrige Zicken und Mannsweiber? Gibt es keine Guten unter dieser Kategorie Menschen oder getraut sich keiner über die Guten zu sprechen? Ich (Däni) bin selber seit über 16 Jahren in einer Führungsposition; somit bin ich schon alleine deswegen mindestens seit dieser Zeit ein Arschloch …?

Symbolbild zum Alltagsblog von Sabine Anderhub - Beitrag: Warum ist mein Chef ein ArschlochWarum ist die Meinung über den Arschloch Chef so stark vertreten? Liegt es wirklich nur an den Chefs (quasi als Arschloch geboren und später zum Chef befördert) oder könnte es auch sein, dass das Problem wo anders liegt? Sind wir als Mitarbeitende evt. auch ein wenig mitschuldig, dass wir soviel schlechte Chefs antreffen?

Nein, der Chef ist schuld!

„Eigentlich logisch und klar, was denn sonst. Sie sind es, die sich profilieren, selber nichts  tun, aber entscheiden, keinen Dank aussprechen, vom Geschäft nichts verstehen, mich mit Arbeit zumüllen und gleichzeitig faul in unnötigen Meetings sitzen. Alle anderen machen die Arbeit und die Chefs ernten den Dank und die Wertschätzung „von oben“. Bravo!“

Und was ist mit den Mitarbeitenden? Trifft sie auch etwas Schuld?

Natürlich nicht – im Gegenteil:
„…Ohne mich wäre meine Abteilung aufgeschmissen. Doch keiner sagt Danke oder schätzt das.“  oder „ich kündige demnächst, dann wird er (der Chef) schon sehen, was er an mir gehabt hat. Nur dann ist es zu spät“, sind oft gehörte Antworten zu dieser Frage.

Doch sind nicht die meisten Chefs auch Untergebene ihrer Chefs und damit auch Mitarbeitende? Welche Sicht haben diese dann auf diese Fragestellung mit den Arschlöchern? Sind sie nun selber solche, weil ja selber Chef oder verteilen sie selber diesen Titel an ihre Chefs? Sind sie dann gleichzeitig der Überzeugung, sie seien als Chef keine Arschlöcher, sondern eben einer der Guten, einer den man gerne hat?

Es ist unserer Meinung eigentlich gar nicht so kompliziert.

Aus unserem beider beruflichen Hintergrund und Erfahrung sind wir der Überzeugung, dass das Problem im Grundsatz einfach zu beheben wäre. Sicher gibt es einige Chefs, die vor der Annahme des Führungsposten, z.Bsp. das „Peter Prinzip von Laurence J. Peter & Raymond Hull hätten lesen sollen. Auch wenn ein altes Buch, der Kern trifft immer noch zu.

Der Grossteil jedoch wird deshalb so beurteilt, weil ein paar einfache, aber entscheidende Grundlagen fehlen und oft (beidseitig!) mit dem Tunnelblick statt einem möglichen Wechsel der Perspektive be- und verurteilt wird.

Doch gehen wir von der eher emotionalen Ebene, zuerst einmal auf die Zahlen-, Daten-, Fakten – Suche.

Es gibt unzählige Studien zu diesem Thema. Erstaunlich dabei ist, dass die Studien zwar oft einen gemeinsamen Nenner haben, in ihrer Aussage teilweise aber stark differenzieren.

Die Begriffe in der Wordwolke haben gemäss den Studien und nach unserer Erfahrung eine wesentliche Relevanz, wie die Zusammenarbeit und damit der Ruf der Chefs beurteilt wird.

Wortwolke

 

62% KÜNDIGEN WEGEN IHREM CHEF!
Richtig gelesen; Bei 62% liegt der Kündigungsgrund direkt beim Chef, dies besagt die Studie „Schweiz führt?!“ aus dem 2014. Dabei wurden 2‘700 Arbeitnehmer befragt.

Das würde die These „Chefs sind Arschlöcher“ ja mehr als bestätigen. In derselben Studie sind sogar 78% der Meinung, dass ihr Chef massgeblich Einfluss auf Ihr Wohlbefinden hat und 37% sind der Meinung, dass sie die besseren Chefs wären. „Nicht nur dass der Chef ein Arschloch ist, nein, er ist sogar noch eine Niete dazu; ich wäre besser“; bedeutet das etwas provokativ formuliert. Die Frage ist jedoch auch, in was wäre ich besser? Bei meiner Arbeit oder die des Chefs?

In zahlreichen Studien kommt immer wieder hervor, dass die Mitarbeiter das Gefühl haben, sie könnten den Chef Job besser machen. Und dem Chef fehlt es an Fachkompetenz.  Auch in einem Artikel des „Harvard Business Manager“ wird eine Studie der City University London und der University of Wisconsin zitiert. Auch dort ist man der Meinung, dass ein Chef nur gut ist, wenn er in der Lage ist, die Arbeit seiner Untergebenen auszuüben.

Doch ist das wirklich der richtige Weg? Der Chef muss alles gleich gut können wie ich, dann ist er ein guter Chef?

Wir sagen nein!

Wir behaupten sogar, ein guter Chef muss nicht der Beste sein und alles können. Es ist viel besser, wenn einer seiner Mitarbeiter der Beste ist.  Jeder sollte da eingesetzt werden wo seine grösste Kompetenz im Verhältnis zu den Anforderungen des Jobs vorhanden ist. Ein guter Chef fördert dies sogar. Die richtige Person am richtigen Ort. Dies ist in der Regel nicht der Chef, wenn es um die Tätigkeit der Mitarbeiter geht.

Warum er das tun soll, fragt ihr euch?

Weil sich die Aufgabe und Verantwortung  eines Chefs nun mal von denen der Mitarbeitenden unterscheiden, und das ist auch gut so. Natürlich war auch er (hoffentlich) mal operativ an der Basis und fachlich sehr kompetent, wie das heute seine Mitarbeiter sein sollen und müssen (wobei in der heutigen Zeit des „Papierkriegs um Diplome“ die fachliche Kompetenz immer mehr theoretisch betrachtet wird).

Ein Chef sollte Ahnung haben, was seine Mitarbeiter tun. Er sollte die Herausforderungen ihrer Tätigkeiten kennen und er soll unterstützen können, da sind wir uns einig – mehr aber auch nicht. Viel wichtiger ist es, dass der Chef in seiner Funktion dafür sorgt, dass sich seine Mitarbeitenden entfalten und so möglichst Höchstleistung abrufen können.

Wir behaupten, ein guter Chef macht sich entbehrlich; Wenn der Laden ohne ihn läuft, dann hat er alles richtig gemacht!

Dann braucht es ihn ja nicht mehr, denkt ihr? Falsch. Denn dieser Zustand ist kein Selbstläufer. Es benötigt Vertrauen, Gestaltungsspielraum, regelmässiger Austausch, gemeinsame Ziele, Entscheide, Respekt, Unterstützung, Empathie und Reflexion. Für uns einige der Haupteigenschaften eines guten Chefs und funktionierenden Teams.

Der Chef muss wissen, was seine Mitarbeitenden können und was nicht. Wo die Stärken und die Schwächen sind und diese gezielt angehen oder einsetzen. Er soll Ziele setzen, dafür sorgen, dass diese klar sind, verstanden werden und die Mitarbeiter dahinter stehen können. Denn unklare Ziele sind mit einer der Hauptgründe, warum die Unzufriedenheit in den Teams herrscht (vgl. Studien „Schweiz führt?! oder Neue Arbeitswelt“ von Xing)

Was  nicht klar ist, wird nicht verstanden und was nicht verstanden wird, kann und will nicht erreicht werden!

Die Studie der Bertelsmann Stiftung und des GFK Vereins aus dem Jahr 2014, die in Deutschland durchgeführt wurde zeigt ein ganz anderes Bild. Dort sind 78% mit ihren Chefs zufrieden. Lediglich 20% machen schlechte Erfahrungen mit dem Chef. Von den unter 29 jährigen sind sogar 83% mit ihren Vorgesetzten zufrieden. Einer der Hauptgründe für diese Bewertung sind: Der vom Chef übertragenen Handlungs- und Entscheid Spielraum, gepaart mit den richtigen Führungskompetenzen der Chefs.

Das Thema „Freiraum“ und dessen Wichtigkeit können wir aus eigener Erfahrung bestätigen. Wir haben beide das Glück, in unserem Job über viel Gestaltungsspielraum zu verfügen. Eine flexible Arbeits- und Zeiteinteilung unterstützt die Life Balance und die Vereinbarkeit von Job, Freizeit und Familie und ist ein starker Motivator. Nicht jeder kann gleichermassen damit umgehen und einige wissen auch, wie sie das System ausnutzen. Doch stimmt die Einstellung zu diesem Arbeitsmodell, kann der Umgang damit gelernt werden. Alle die Angst haben, es wird zu wenig gearbeitet,können wir beruhigen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Gegenteil der Fall ist!

Mein Chef muss mich motivieren – Stimmt das?

Symbolbild zum Alltagsblog von Sabine Anderhub - Beitrag: Warum ist mein Chef ein Arschloch

Auch hier sind wir anderer Meinung. Wenn meine Motivation vom Chef abhängig ist, habe ich ein klares Problem. Für die Motivation gibt es nur einen einzigen Verantwortlichen – und das bin ICH! Der Chef ist dafür verantwortlich, dass ich ein Umfeld vorfinde, das mich motiviert und in dem ich meine Stärken ausspielen kann. Natürlich motiviert es auch, wenn das Team und der Chef super sind, doch die Verantwortung ändert nicht. Denn Motivation hat viel mit dem eigenen Tun, den Möglichkeiten und dem Resultat zu tun.

Kontrollfreak-Chefs haben da von Natur aus einen schweren Stand und damit auch das grössere Potential zum Arschloch-Chef. Es lohnt sich, darüber nachzudenken.

Würde mich mein Chef einschränken, hätte ich persönlich ein ziemliches Problem, mit entsprechenden Konsequenzen. Das würde aber nicht bedeutet, dass ich diese Einschränkung an mein Team weiter gebe. Ich bin davon überzeugt, dass bewusst und gezielt Freiraum geben richtig und ein starker Motivator ist, deshalb würde ich dies auch bei einem Kontrollfreak-Chef tun (sorry Chef…). Zum Glück ist dies nicht der Fall (danke Chef)!   Smiley Daumen hoch

 Ein weiteres Thema, dass in allen Studien erwähnt wird:

Sagt Danke – Gut gemacht – Weiter so – Ich bin froh dich im Team zu haben, etc.

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Anerkennung ist einer der Antreiber, warum sich Mitarbeiter wohl fühlen oder eben nicht. Was nicht heisst, dass ihr mit Schleimerei vom Arschloch zum Liebling mutiert. Es geht um echte Wertschätzung, die dann passiert, wenn der Moment stimmt. Wir Schweizer haben damit meinst etwas Mühe, ok. Doch es muss auch nicht immer der 5 minütige Lobgesang sein. Ein „Gut gemacht“ oder „danke für deinen super Einsatz“ reicht oft auch aus.

Wertschätzung heisst übrigens auch (konstruktiv) Kritik zu äussern. Denn das zeigt Interesse und ist gepaart mit einer aktiven Fehlerkultur jedes Mal für beide eine Chance. (Feedbackkultur und Konfliktmanagement).

Dann ist Wertschätzung und Anerkennung keine Einbahnstrasse. Das kann und soll auch von Mitarbeiter zu Mitarbeiter und Mitarbeiter zum Chef eine Kultur werden. Es ist wichtig, dies auf allen Ebenen und in allen Richtungen zu tun.

Es wird in der Regel genörgelt, „ich erhalte nie Lob“. Doch hast du dich auch schon gefragt, wann du das letzte Mal im Team oder dem Chef ein Lob geben hast?

Bringt die Zukunft  nun mehr oder weniger Arschloch Chefs?

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Leider gibt’s die Arschloch-Chefs und es wird sie wohl auch immer geben. Personen, welche die Verantwortung, die sie mit der Vorgesetzten-Rolle erhalten haben mit einem Königsthron verwechseln. Die ihre Mitarbeitenden wie unmündige Hunde behandeln und an der kurzen Leine führen. Hier können wir nur an das Management und HR appellieren, dass sie bei der Rekrutierung möglichst solche Eier aussortieren und den Fokus auf die relevanten Skills legen.

Schade, dass beim Rekrutieren von Mitarbeitenden oft wenig Offenheit zu komplementären Methoden vorhanden ist, obwohl sie für die Evaluation wichtige Hinweise liefern könnten. Assessments und Profilanalysen sind gut und wichtig. Jemand der sich selber gut kennt und bereits Erfahrung damit hat, kann jedoch auch gezielt mit steuern, mindestens teilweise.

Eine Analyse der Gesichts- und Körpermerkmale würde weitere Anhaltspunkte geben, auf welche die Kandidaten weniger Einfluss nehmen können und die relevante Inputs über die Fähigkeiten liefern. Vielleicht öffnen sich die Verantwortlichen in Zukunft punkto diesen Verfahren. Der Nutzen liegt auf der Hand!

Die Zukunft braucht nicht nur Theoretiker!

Generell sind wir der Meinung, dass nebst dem gesamten Papierkrieg  mit den Diplomen (der bis zu einem Teil auch klar seine Richtigkeit hat) auch die softeren Facts stärker gewichtet werden sollten. Die Zukunft mit ihrem Fortschritt und der Digitalisierung bringt einiges an Veränderungen mit sich. Keine unwesentliche Anzahl hat Einfluss auf die Mitarbeitenden. Da ist es relevant, dass wir Chefs haben, die nicht nur Märkte und Produktezyklen analysieren und Strategien auf dem Papier zeichnen, sondern diese auch auf eine adäquate Art  und nicht vom Königsthron aus umsetzen können.

Angesichts der immer stärker vorkommenden Leistungsgesellschaft, Effizienz und Produktivitäts Themen in den Unternehmen und kurzfristigen Denkweisen und Ausrichtung besteht die Gefahr, dass die Arschloch-Chefs eher zu- als abnehmen.  Denn sie kümmern sich nun einmal weniger um die Mitarbeitenden als um die Erreichung der Zielsetzungen und des maximalen Profits. Dabei vergessen geht oft das Human Capital und damit verbunden das Know-How. Kurzfristig ein Kostenfaktor, langfristig jedoch eine Investition! Unserer Meinung nach lohnt es sich, zwischen den Strategiesitzungen, auch immer mal wieder darüber nachzudenken……

So das war er, der Teil 1 dieses Blog-Thema’s „Warum ist mein Chef ein Arschloch“. Etwas ausführlicher ausgefallen als erwartet… die nächsten Beiträge werden kürzer… denken wir…. Doch das Thema hat so viele verschiedene Fassetten, es würde für ein Buch reichen..;-)

Symbolbild zum Alltagsblog von Sabine Anderhub - Beitrag: Warum ist mein Chef ein ArschlochIm Teil 2 werden wir euch unsere 5 Tipps zeigen, mit denen ihr vom Ruf eines Arschloch-Chefs wegkommen könnt oder noch besser erst gar nicht diesen Titel erhaltet.

Sollte sich jemand persönlich angegriffen fühlen… sorry, war nicht unsere Absicht. Das Ziel dieses Blogs ist ein Austausch über verschiedenen Meinungen angereichert mit unserer persönlichen und fachlichen Erfahrung und Meinung.

 

 

 

Nun interessieren uns eure Erfahrungen und Meinungen. Am besten gleich mit konkreten Beispielen.
Wie erlebt ihr die Situation? Was sagt ihr zu unseren Aussagen? Wo seid ihr einverstanden und wo nicht? Was haben wir vergessen?

Schreib uns jetzt deine Meinung direkt im Kommentarfeld.

Liebe Grüsse und händs guet
Sabine und Däni

Sabine und Däni Anderhub

Zu den Autoren:

Sabine und Däni

Sabine und Däni Anderhub sind seit 21 Jahren glücklich verliebt, seit 18 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder in den Teenie-Jahren.

Sabine ist seit 10 Jahren selbständig mit eigener komplementär-psychologischer Praxis tätig. Davor war sie im Medizin- und Dienstleistungsbereich auf verschiedenen Positionen und Funktionen.

Däni arbeitet seit 25 Jahren bei einem nationalen Dienstleistungskonzern. Ist seit über 16 Jahren in verschiedenen Führungspositionen und aktuell im mittleren Kader tätig.

6 Comments

  • Alte Kolleg

    20. Juli 2016 at 9:23 Antworten

    wie hiess es doch in einem Lied? Es ist geil, ein Arschloch zu sein….gut geschrieben und nicht zu homöopathisch ;-)…Arbeiten, um zu leben oder leben, um zu arbeiten…aus welcher Generation komme ich…und kann ich mich selber auch richtig einschätzen…denn nicht jeder, der einen Hund besitzt, ist eine Führungskraft…
    Bin gespannt, was weiter kommt und merci für Eure Inputs und viel Erfolg!!!

    • sabineanderhub

      20. Juli 2016 at 10:28 Antworten

      Hoi Alte Kolleg
      Besten Dank für dein Feedback. Gefällt uns, dein Hinweis mit dem Hund…;-)
      Ebenso die Fragestellung ob wir leben um zu arbeiten oder umgekehrt. Oder gibt es evt. auch eine Mischform, welche die Lief Balance unterstützt?
      In den nächsten Tagen kommt Teil 2. Wir sind gespannt, wie die Schlussfolgerungen dir gefallen.
      Liebe Grüsse und hebs guet
      Sabine und Däni

  • HR

    5. Juli 2016 at 0:03 Antworten

    Hallo Ihr Beiden, wie schon kommentiert cool geschrieben und auf dem Punkt getroffen. Als langjährige HR Mitarbeiterin kann ich bei vielen Punkten nur kopfnickend zustimmen. Meiner Meinung nach, muss der Chef nicht mein „Kumpel“ sein und auch nich meine Arbeit kennen aber sehr wohl meine Leistung anerkennen, meine Stärken genau so kennen und auch fördern wollen vor allem wenn dies auch mein Wunsch ist. Oft ist es so ( vor allem in grossen Betrieben) dass nicht mal der Chef ein Arschloch ist da ja auch dieser nur die Erwartungen von Höheren erfüllen will, da ist meiner Meinung nach klare und ehrliche Kommunikation gewünscht. Keine leeren Versprechungen aber Kompromissangebote. In vielen Situationen ist es einfacher Probleme unter den Teppich zu kehren und warten dass sich Probleme mit der Zeit selbst lösen. Ob dies nun zum Wohle der Firma als auch der Angestellten ist, ist da oft nicht relevant… leider. Viel Erfolg euch noch mit dem Blog und Liebe Grüsse.

    • sabineanderhub

      5. Juli 2016 at 21:53 Antworten

      Hallo HR
      Besten Dank für deinen Kommentar und dein Feedback. So wünschen wir uns das…;-)
      Die Erfahrung hat gezeigt, damit der Chef die Leistung anerkennen kann, er am besten auch die Arbeit und deren Herausforderung kennt.
      Nimmt ein Chef seine Vorgesetzten als Ausrede hervor, schiebt er damit die Verantwortung seines Handelns auf diese, statt eigenverantwortlich und selbst bestimmend zu agieren.
      Wir hoffen du triffst diese Situation nicht mehr allzu oft an und wünschen dir alles Gute.
      Liebe Grüsse
      Sabine & Däni

      P.S. Damit du Teil 2 des Themas nicht verpasst, am besten gleich die Blog News abonnieren…;-)

  • Lusbueb

    2. Juli 2016 at 9:33 Antworten

    Cool geschrieben und auf den Punkt getroffen…….bin gespannt auf Teil 2

    • sabineanderhub

      4. Juli 2016 at 15:45 Antworten

      Hi Lusbueb
      Danke für dein Feedback. Freut uns, dass dir der Beitrag gefällt.
      LG und hebs guet
      Sabine & Däni

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